Vereinschronik
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Unsere Vereinschronikim Zeitraffervon Hans-Udo ElwitzTeil 1 (1912 - 1936)Eine ereignisreiche, schöne, aber auch schwere, sorgenvolle Zeit. Diese Festschrift soll versuchen, in aller Kürze den Werdegang des Vereins von der Gründung im Jahre 1912 bis zum heutigen Tage festzuhalten. | ||
1912 1913 | Die Gründung des F.C. Stern Marienfelde 1912 e.V. vollzog sich am 01.04.1912, Initiator war Christian Fröhbrodt, Lehrer an der Marienfelder Schule. Er hatte es verstanden begeisterungsfähige Jugendliche vom Jahrgang 1896/97, trotz aller Einwände von außen, für den Fußballsport zu gewinnen und in einem Verein zusammenschließen. | |
1914 1915 1916 1917 1918 | Im Jahre 1914 wurde die erste Reise des Vereins durchgeführt. Ziel war Hohensaaten, ein kleiner Ort im Oderbruch. Die Reise war damals ein großes Ereignis. | |
1919 | Erst im Jahre 1919 fanden sich die heimgekehrten, sowie neue Kameraden zusammen (ca. 60), schlossen sich der Märkischen Spielvereinigung an und nahmen den Punktspielbetrieb wieder auf. | |
1920 1921 1922 1923 1924 1925 1926 1927 1928 | Schon ein Jahr später konnte die Klassenmeisterschaft errungen werden. Unter den Erfolgreichen befand sich auch der Kamerad Fritz Neugebauer, später Ehrenpräsident und Träger der goldenen Ehrennadel des Vereins.
Stolz war man in Marienfelde, als die Gebrüder Krope neben ihrer Mitwirkung in der 1. Mannschaft, in einer anderen Sportart überaus erfolgreich waren. Im Radball wurden sie in den Jahre 1923-25 dreimal Deutscher- und zweimal Europameister. | |
1929 1930 1931 1932 1933 1934 1935 1936 | Dann kam die Zeit, in der der F.C. Stern Marienfelde 1912 e.V. den Spielbetrieb einstellen und sich auflösen mußte. Die damaligen Machthaber wollten es so. | |
Weiter geht es mit Teil 2 (1937 - 1961) | ||
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Unsere Vereinschronikim Zeitraffervon Hans-Udo ElwitzTeil 2 (1937 - 1961) | ||
1937 1938 | Trotzdem war es einem Manne zu verdanken, daß die Sterne nicht ganz erloschen. Der unvergessene Albin Hoffmann verstand es, die Kameraden innerhalb der Marienfelder Sportvereinigung, das war die kommunale Bezeichnung der zwangsmäßig zusammengeschlossenen Vereine, zu sammeln und weiter nach Erfolgen zu streben. Diese stellten sich dann auch ein, der Aufstieg zur damaligen 1. Klasse wurde 1937 geschafft.
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1939 1940 1941 1942 1943 1944 1945 1946 1947 | Auch der zweite Weltkrieg hatte mit seine bitteren Folgen wieder Teile des Vereins fortgerissen, doch auch danach fanden sich Männer, die ihre ganze Schaffenskraft für das erneute Aufleben des Vereins verwendet haben. | |
1948 1949 | Die ersten Versuche, das Fußballgeschehen in Marienfelde wieder zum Leben zu erwecken, wurden dann in den Jahren 1948/49 unternommen. Unter der Bezeichnung Sportgruppe Marienfelde (direkte Vereins- bzw. Neugründungen waren derzeit noch untersagt) führte man mit einer Männermannschaft einige Freundschaftsspiele, zum Teil auch außerhalb Berlins. | |
1950 1951 | Mit Wirkung vom 10.05.50 wurde der F.C. Stern Marienfelde 1912 e.V. als selbständiger Verein lizensiert. Zur ersten Generalversammlung am 8.7.1950 zählte der Verein schon 81 Mitglieder über 18 Jahre, sowie 80 Jugendliche (38 Schüler, 19 Jugend- und 18 Juniorenspieler).
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1952 1953 1954 1955 1956 1957 1958 1959 1960 1961 | Im Jahre 1952 gab es schon gegenüber 1950 eine gewaltige Verschiebung zu ungunsten der Nachwuchspflege. Der damalige 1. Vorsitzende Kurt Göllert konnte zwar stolz die Meldung von drei Männermannschaften sowie einer Alt-Herrenmannschaft verkünden, im Jugendbereich mußte man sich mit einer Schüler- (heutige C ) und einer Jugendmannschaft (heutige B) bescheiden. | |
Weiter geht es mit Teil 3 (1962 - 1976 | ||
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Unsere Vereinschronikim Zeitraffervon Hans-Udo ElwitzTeil 3 (1962 - 1976) | |||
1962 1963 1964 |
Im Spieljahr 1962/63 wurden fünf Männer- sowie fünf Jugendmannschaften gemeldet. | ||
1965 1966 1967 |
Nun wieder zum Fußball, denn der Höhenflug der Sterne hielt weiter an.
In der Umgebung trumpfte der F.C. Stern Marienfelde 1912 e.V. zunächst gehörig auf und gehörte über lange Strecken zur Spitzengruppe. Später wurde man bescheidener und war mit dem Klassenerhalt zufrieden. | ||
1968 1969 1970 1971 1972 | Mit zahlreichen neuen Spielern und Peter Metze als Spielertrainer sollte sich der Erfolg bald einstellen. 1968/69 hatte uns die B-Klasse wieder. | ||
1973 1974 1975 | Spektakulär der Berliner Meistertitel der damaligen B- Jugend im Jahr 1973. Die Aktivitäten dieser Gruppe, später gesellte sich noch der Kamerad Bense hinzu, waren kaum zu bremsen. Natürlich war es auch noch eine große Zahl an weiteren Helfern in der Jugendabteilung. Wir erinnern uns u.a. an M. Faustmann, A. Noortwyck, B. Quander, H. Holtkötter, W. Lucassen, die mit ihrem unermüdlichem Einsatz für den Aufschwung sorgten.
Hervorgegangen aus der ehemaligen erfolgreichen vierten Mannschaft war es der Elf gelungen, auf Anhieb in die 1.Liga zu schaffen. | ||
1976 | Das Spieljahr 1976/77 brachte zahlreiche Veränderungen auch um den Marienfelder Fußball. Da war zunächst die auf dem Verbandstag beschlossene Entscheidung, die dritten und vierten Männermannschaften in separaten Staffeln, ebenfalls von der C-Klasse bis zur Oberliga aufgegliedert, um Auf- und Abstieg spielen zu lassen.
Im Jugendbereich gab es eine neue Führungsmannschaft. Unter der energiegeladenen Leitung des Kameraden Hans Bense, unterstützt von den Kameraden K. Weber, G. Mesecke, E. Mittag, J. Rusch, , H.Schramm und weiteren fleißigen Helfern sollte es noch weiter aufwärts gehen. | ||
Weiter geht es mit Teil 4 (1977 - 1986) | |||
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Unsere Vereinschronikim Zeitraffervon Hans-Udo ElwitzTeil 4 (1977 - 1986) | ||||
1977 | Im März 1977 erschien die erste Ausgabe der "sternchenpost". Verantwortlich zeigte sich dafür über Jahre der Kamerad Jürgen Rusch. Später ab 1980 bis 1986 erledigte der Kamerad Wolfgang Kummerow den redaktionellen Teil. Die Zeitschrift, die in unregelmäßigen Abständen, ca. alle drei bis vier Monate herausgegeben wird, hat vom Erscheinungsbild her großen Anklang gefunden. | |||
1978 1979 1980 | Monate später, am 5. Juli 1978 wurde in Anwesenheit des damaligen BFV-Präsidenten Hartlep, sowie dem Stadtrat Siebner die Flutlichtanlage, auch für den Punktspielbetrieb geeignet, feierlich in Betrieb genommen.
Im Jugendbereich waren es zu dieser Zeit neunzehn Teams, die an den Punktspielen teilnahmen. Besonders erfreulich aber auch die Registrierung von sechzehn Schiedsrichtern.
Das Spieljahr 1979/80 war recht erfolgreich für den Männerbereich. Die 1.Männer unter Leitung des Trainers Kaufmann verpaßte nur knapp als Tabellendritter den Aufstieg zur Landesliga, der zweithöchsten Berliner Spielklasse.
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1981 1982 | Die Enttäuschung war riesengroß, als die erste Mannschaft am Ende der Serie 80/81 den Weg in die B- Klasse antreten mußte.
Im Jahre 1982 wurde dem F.C. Stern Marienfelde 1912 e.V. eine besondere Ehrung teil. | |||
1983 1984 | Dabei sind für den F.C. Stern Marienfelde 1912 e.V. einige Kameraden fünfundzwanzig Jahre und länger (W.Groß, H.J.Fechner, P.Kohlstedt, L.Klein, H.U.Elwitz, E.Sauer und R.Gabers). Die Landesligasaison 83/84 begann also mit dem F.C. Stern Marienfelde 1912 e.V.. | |||
1985 1986 | Dieser Kraftakt konnte im Spieljahr 1985/86 nicht wiederholt werden. Nur Platz fünfzehn blieb für den F.C. Stern Marienfelde 1912 e.V., der Abstieg war besiegelt. | |||
Nachwort zum 75'jährigen Jubiläum Abschließend sei nochmals den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern gedankt, die in dieser Zusammenfassung der Ereignisse nicht erwähnt wurden. Auf die geleistete Arbeit im Namen des F.C. Stern Marienfelde 1912 e.V. Marienfelde können alle Kameraden mit Stolz zurückblicken, im Verbandsbereich hat es der F.C. Stern Marienfelde 1912 e.V. seit Jahren zu eine untadeligen Ansehen gebracht. Es muß eine Verpflichtung für die Zukunft bleiben, oberstes Gebot in den Reihen des F.C. Stern Marienfelde 1912 e.V. soll das faire Miteinander, die Kameradschaft sowie das Abwägen aller Interessen sein. Möge die Zukunft Glück und Erfolg bescheren, das wünscht Hans-Udo Elwitz Weiter geht es mit Teil 5 (1987 - 2011)
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Unsere Vereinschronikvon Hans-Udo ElwitzTeil 5 (1987 - ....) | |
1987 | Im Jubiläumsjahr 1987, also zum 75-jährigen Bestehen fristete der FC Stern mit seiner 1.Männermannschaft ein Dasein in der B-Klasse. |
1988 | Die Saison 1988/89 begann mit dem Einstand von Trainer Lutz Sendrowski, sowie dem Kameraden Ralf Seibt als Vorstandsmitglied, zunächst für das Ressort Offentlichkeitsarbeit. Beide Sportkameraden erwiesen sich über Jahre als Glücksgriffe, hatte doch gerade Trainer Sendrowski die Gabe immer wieder Marienfelder "Eigengewächse" den Weg in den 1.Männerbereich aufzuzeigen. |
1989 | Im Spieljahr 1989/90 stabilisierte sich die 1.Männer in der A-Klasse als Tabellensechster. |
1990 | Im Jahr 1990 wird die Kameradin Monika Zülch zur 1.Jugendleiterin gewählt. Es sollte sich herausstellen das sie dieses Amt mit größtem Engagement sechs Jahre ausübt. Berufliche Gründe verhinderten ein Weitermachen. Nach wie vor jedoch und das schon seit 1987 ist sie zusammen mit dem Kameraden Horst Ahl für die Redaktion der sternchenpost zuständig. |
1991 | Jubel und endlose Trauer gab es in der Saison 1991/92. Trainer Lutz Sendrowski hatte seine Mannen in die Landesliga geführt. |
1992 | In der Saison 1992/93 kommt es zu einem Wechsel in der Vereinsführung. Der 1.Vorsitzende Hans-Udo Elwitz kandidierte, nach rechtzeitigem Bekanntgeben nicht mehr. Stolze siebenundzwanzig (27) Jahre intensive Vereinsarbeit konnte Kamerad Elwitz nachweisen. In ganz jungen Jahren Pressewart (u.a. "Der Pohlezettel"), dann Schriftführer, Geschäftsführer, 2.Vorsitzender, um dann vierzehn Jahre den Verein durch alle Höhen und Tiefen zu führen. Die Nachfolge trat dann Michael Müller an, sein Stellvertreter wurde Manfred Müller. |
1993 | Vor dem Saisonstart 1993/94 begab sich eine große Reisegruppe aus dem Bereich der 1. und 2.Männer auf einen Tripp nach Asien, u.a. Singapore und Hongkong. Es wurden drei Freundschaftsspiele ausgetragen. Ein unvergessliches Erlebnis der Jahre später noch Reisen in den Süden Afrikas sowie eine Kanadatour folgten. |
1994 | In der Saison 1994/95 konnten zunächst nur negative Ereignisse erwähnt werden, Kameradin Zülch konnte aus bereits erwähnten Gründen die Jugendleitung nicht fortführen. |
1995 | Für die Saison 1995/96 wurde mit "Sohni" Kamowski ein sehr erfahrener Trainer verpflichtet. |
1996 | Im Spieljahr 1996/97 konnte man mehrere erfreuliche Geschehnisse registrieren. Im März 96 wurde der Förderkreis "Marienfelder Sternchen" ins Leben gerufen. Zielsetzung war es vornehmlich der Jugend des FC Stern mit finanziellen Unterstützungen zur Seite zu stehen. Bis zu derer Vereinsauflösung Ende 2000, wurde hier eine nicht zu übersehende, aufopferungsvolle Leistung erbracht. In den letzten zwei Jahren jedoch nur noch von einer ganz kleinen Schar von Mitarbeitern, allen voran die Kameradin Bianca Anders. Aber auch die großen Verdienste der Kameraden Hilmar Eichholz und Matthias Schaumburg sollen nicht unerwähnt bleiben. Schade das die Bereitschaft sich besonders für unsere Jugend einzubringen, auf der Strecke geblieben ist. |
1997 | In der Saison 1997/98 gab es nur Erfreuliches von den altgedienten Kameraden zu vermelden. Die 1.Senioren behauptete sich in der Verbandsliga, der 1.Alt-Liga Mannschaft wurde der Aufstieg in diese Liga, nur durch eine skandalöse Schirileistung im letzten Spiel der Saison verwehrt. Ein Nachspiel vor dem BFV-Sportgericht brachte leider keine gerechte Lösung. |
1998 | In der Spielzeit 1998/99 gab es für den Bereich 1.Männer inmitten der Serie einen Trainerwechsel, Co-Trainer Manuel Krüssmann löste "Sohni" Karnowski ab. |
1999 | Bei der im März 99 stattgefundenen Vorstandswahl stellte sich der seit 1983 für die Jugendabteilung verantwortliche Kassenwart Wolfgang Kummerow als Schatzmeister für den Gesamtverein zur Verfügung. Der Vereinsarbeit, die der Kamerad Kummerow dabei mit großem Sachverstand leistet gebührt höchste Anerkennung. |
Diese Chronik wird weiterhin aktualisiert | |
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In der Jugendabteilung, genauer in der 2.F-Jugend, tauchte erstmals der Name Thorben Marx auf. Beim FC Stern hat er das "Laufen gelernt", stolz sind alle Marienfelder das "unser" Thorben jetzt zum Bundesligakader von Hertha BSC (mittlerweile zu Arminia Bielefeld gewechselt, Anm.d.R.) gehört.