100 Jahre Stern.
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Befreundete Vereine
Vereinschronik
Prolog zu unserer Vereinschronikmit herzlichen Dank des Vereinsvon unserem ehemaligen Thomas DämmrichAls Marienfelde seinen Fußballverein bekommtKönnten Mauern sprechen, so hätten die Dorfkirche, das Gut Marienfelde oder der Gasthof „Zur grünen Linde“ viel zu erzählen aus der Zeit, in der Stern Marienfelde gegründet wurde.
Als Großstadtvorläufer nimmt 1912 der Zweckverband Groß-Berlin seine Arbeit auf. Mit dabei ist auch der Landkreis Teltow mit der Gemeinde Marienfelde. Abseits vom landwirtschaftlich geprägten Dorf waren am neuen Bahnhof eine Villenkolonie für Industrielle, Beamte, Kaufleute und Künstler sowie ein Industriegebiet entstanden. Der aufstrebende Ort im Umland der 2.000.000-Stadt erhält Anschluss an Gas, Wasser und Kanalisation.
Es gibt Baumschulen, eine Mühle, mehrere Gaststätten und viel unbebaute Fläche. Dort, wo sich heute der Rasenplatz befindet, stehen Baracken für Landarbeiter. Das Gelände der heutigen Solling-Schule ist Standort der Schule. Im abgeschlossenen Kloster „Vom guten Hirten“ leben und arbeiten 400 Mädchen. Ein „Hochhaus“ mit fünf Stockwerken und einem Gemischtwarenladen hebt sich an der heutigen Marienfelder Allee von der ländlich-flachen Bebauung des Dorfes ab.
„Höhere Schulen, niedrige Gemeindesteuern, Villenkolonie, Fahrzeit vom Potsdamer Bahnhof 17 Minuten, Vorort-Strecke Berlin-Zossen“, so wirbt „Berlin-Marienfelde“, wie es nun heißt, um neue Einwohner.
Mittlerweile leben hier 3.700 Menschen. Zu den Persönlichkeiten dieser Zeit gehören Koloniegründer Alexander Hranitzky, Architekt und Stadtplaner Bruno Möhring, Gutsbesitzer Alfred Kiepert, Gemeindevorsteher Dr. Klomfaß und Pfarrer Ernst Richter.
Seit 1890 gibt es zur Leibesertüchtigung bereits den Turnverein in Marienfelde, aus dem sich die Freie Turnerschaft abspaltet. Auch der seit 1874 in Deutschland bekannte Fußballsport gewinnt an Bedeutung. 1900 wird der Deutsche Fußball-Bund gegründet, 1908 das erste Länderspiel ausgetragen. 1912 nimmt die Nationalmannschaft in Stockholm erstmals an einem großen Turnier teil. Russland wird zwar 16:0 geschlagen, Olympiasieger wird dann aber Großbritannien.
Holstein Kiel feiert in diesem Jahr die Deutsche Meisterschaft, in Berlin/Brandenburg wird der BFC Preussen Meister. Und an der Marienfelder Schule gewinnt Lehrer Christian Fröhbrodt begeisterungsfähige Jugendliche für den Vereinsfußball: Der F.C. Stern Marienfelde 1912 e.V wird gegründet.
Quellen:
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Unsere Vereinschronikim Zeitraffervon Hans-Udo ElwitzTeil 1 (1912 - 1936)Eine ereignisreiche, schöne, aber auch schwere, sorgenvolle Zeit. Diese Festschrift soll versuchen, in aller Kürze den Werdegang des Vereins von der Gründung im Jahre 1912 bis zum heutigen Tage festzuhalten. | ||
1912 1913 | Die Gründung des F.C. Stern Marienfelde 1912 e.V. vollzog sich am 01.04.1912, Initiator war Christian Fröhbrodt, Lehrer an der Marienfelder Schule. Er hatte es verstanden begeisterungsfähige Jugendliche vom Jahrgang 1896/97, trotz aller Einwände von außen, für den Fußballsport zu gewinnen und in einem Verein zusammenschließen. | |
1914 1915 1916 1917 1918 | Im Jahre 1914 wurde die erste Reise des Vereins durchgeführt. Ziel war Hohensaaten, ein kleiner Ort im Oderbruch. Die Reise war damals ein großes Ereignis. | |
1919 | Erst im Jahre 1919 fanden sich die heimgekehrten, sowie neue Kameraden zusammen (ca. 60), schlossen sich der Märkischen Spielvereinigung an und nahmen den Punktspielbetrieb wieder auf. | |
1920 1921 1922 1923 1924 1925 1926 1927 1928 | Schon ein Jahr später konnte die Klassenmeisterschaft errungen werden. Unter den Erfolgreichen befand sich auch der Kamerad Fritz Neugebauer, später Ehrenpräsident und Träger der goldenen Ehrennadel des Vereins.
Stolz war man in Marienfelde, als die Gebrüder Krope neben ihrer Mitwirkung in der 1. Mannschaft, in einer anderen Sportart überaus erfolgreich waren. Im Radball wurden sie in den Jahre 1923-25 dreimal Deutscher- und zweimal Europameister. | |
1929 1930 1931 1932 1933 1934 1935 1936 | Dann kam die Zeit, in der der F.C. Stern Marienfelde 1912 e.V. den Spielbetrieb einstellen und sich auflösen mußte. Die damaligen Machthaber wollten es so. | |
Weiter geht es mit Teil 2 (1937 - 1961) | ||
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Unsere Vereinschronikim Zeitraffervon Hans-Udo ElwitzTeil 2 (1937 - 1961) | ||
1937 1938 | Trotzdem war es einem Manne zu verdanken, daß die Sterne nicht ganz erloschen. Der unvergessene Albin Hoffmann verstand es, die Kameraden innerhalb der Marienfelder Sportvereinigung, das war die kommunale Bezeichnung der zwangsmäßig zusammengeschlossenen Vereine, zu sammeln und weiter nach Erfolgen zu streben. Diese stellten sich dann auch ein, der Aufstieg zur damaligen 1. Klasse wurde 1937 geschafft.
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1939 1940 1941 1942 1943 1944 1945 1946 1947 | Auch der zweite Weltkrieg hatte mit seine bitteren Folgen wieder Teile des Vereins fortgerissen, doch auch danach fanden sich Männer, die ihre ganze Schaffenskraft für das erneute Aufleben des Vereins verwendet haben. | |
1948 1949 | Die ersten Versuche, das Fußballgeschehen in Marienfelde wieder zum Leben zu erwecken, wurden dann in den Jahren 1948/49 unternommen. Unter der Bezeichnung Sportgruppe Marienfelde (direkte Vereins- bzw. Neugründungen waren derzeit noch untersagt) führte man mit einer Männermannschaft einige Freundschaftsspiele, zum Teil auch außerhalb Berlins. | |
1950 1951 | Mit Wirkung vom 10.05.50 wurde der F.C. Stern Marienfelde 1912 e.V. als selbständiger Verein lizensiert. Zur ersten Generalversammlung am 8.7.1950 zählte der Verein schon 81 Mitglieder über 18 Jahre, sowie 80 Jugendliche (38 Schüler, 19 Jugend- und 18 Juniorenspieler).
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1952 1953 1954 1955 1956 1957 1958 1959 1960 1961 | Im Jahre 1952 gab es schon gegenüber 1950 eine gewaltige Verschiebung zu ungunsten der Nachwuchspflege. Der damalige 1. Vorsitzende Kurt Göllert konnte zwar stolz die Meldung von drei Männermannschaften sowie einer Alt-Herrenmannschaft verkünden, im Jugendbereich mußte man sich mit einer Schüler- (heutige C ) und einer Jugendmannschaft (heutige B) bescheiden. | |
Weiter geht es mit Teil 3 (1962 - 1976 | ||
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Unsere Vereinschronikim Zeitraffervon Hans-Udo ElwitzTeil 3 (1962 - 1976) | |||
1962 1963 1964 |
Im Spieljahr 1962/63 wurden fünf Männer- sowie fünf Jugendmannschaften gemeldet. | ||
1965 1966 1967 |
Nun wieder zum Fußball, denn der Höhenflug der Sterne hielt weiter an.
In der Umgebung trumpfte der F.C. Stern Marienfelde 1912 e.V. zunächst gehörig auf und gehörte über lange Strecken zur Spitzengruppe. Später wurde man bescheidener und war mit dem Klassenerhalt zufrieden. | ||
1968 1969 1970 1971 1972 | Mit zahlreichen neuen Spielern und Peter Metze als Spielertrainer sollte sich der Erfolg bald einstellen. 1968/69 hatte uns die B-Klasse wieder. | ||
1973 1974 1975 | Spektakulär der Berliner Meistertitel der damaligen B- Jugend im Jahr 1973. Die Aktivitäten dieser Gruppe, später gesellte sich noch der Kamerad Bense hinzu, waren kaum zu bremsen. Natürlich war es auch noch eine große Zahl an weiteren Helfern in der Jugendabteilung. Wir erinnern uns u.a. an M. Faustmann, A. Noortwyck, B. Quander, H. Holtkötter, W. Lucassen, die mit ihrem unermüdlichem Einsatz für den Aufschwung sorgten.
Hervorgegangen aus der ehemaligen erfolgreichen vierten Mannschaft war es der Elf gelungen, auf Anhieb in die 1.Liga zu schaffen. | ||
1976 | Das Spieljahr 1976/77 brachte zahlreiche Veränderungen auch um den Marienfelder Fußball. Da war zunächst die auf dem Verbandstag beschlossene Entscheidung, die dritten und vierten Männermannschaften in separaten Staffeln, ebenfalls von der C-Klasse bis zur Oberliga aufgegliedert, um Auf- und Abstieg spielen zu lassen.
Im Jugendbereich gab es eine neue Führungsmannschaft. Unter der energiegeladenen Leitung des Kameraden Hans Bense, unterstützt von den Kameraden K. Weber, G. Mesecke, E. Mittag, J. Rusch, , H.Schramm und weiteren fleißigen Helfern sollte es noch weiter aufwärts gehen. | ||
Weiter geht es mit Teil 4 (1977 - 1986) | |||
Unsere Vereinschronikim Zeitraffervon Hans-Udo ElwitzTeil 4 (1977 - 1986) | ||||
1977 | Im März 1977 erschien die erste Ausgabe der "sternchenpost". Verantwortlich zeigte sich dafür über Jahre der Kamerad Jürgen Rusch. Später ab 1980 bis 1986 erledigte der Kamerad Wolfgang Kummerow den redaktionellen Teil. Die Zeitschrift, die in unregelmäßigen Abständen, ca. alle drei bis vier Monate herausgegeben wird, hat vom Erscheinungsbild her großen Anklang gefunden. | |||
1978 1979 1980 | Monate später, am 5. Juli 1978 wurde in Anwesenheit des damaligen BFV-Präsidenten Hartlep, sowie dem Stadtrat Siebner die Flutlichtanlage, auch für den Punktspielbetrieb geeignet, feierlich in Betrieb genommen.
Im Jugendbereich waren es zu dieser Zeit neunzehn Teams, die an den Punktspielen teilnahmen. Besonders erfreulich aber auch die Registrierung von sechzehn Schiedsrichtern.
Das Spieljahr 1979/80 war recht erfolgreich für den Männerbereich. Die 1.Männer unter Leitung des Trainers Kaufmann verpaßte nur knapp als Tabellendritter den Aufstieg zur Landesliga, der zweithöchsten Berliner Spielklasse.
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1981 1982 | Die Enttäuschung war riesengroß, als die erste Mannschaft am Ende der Serie 80/81 den Weg in die B- Klasse antreten mußte.
Im Jahre 1982 wurde dem F.C. Stern Marienfelde 1912 e.V. eine besondere Ehrung teil. | |||
1983 1984 | Dabei sind für den F.C. Stern Marienfelde 1912 e.V. einige Kameraden fünfundzwanzig Jahre und länger (W.Groß, H.J.Fechner, P.Kohlstedt, L.Klein, H.U.Elwitz, E.Sauer und R.Gabers). Die Landesligasaison 83/84 begann also mit dem F.C. Stern Marienfelde 1912 e.V.. | |||
1985 1986 | Dieser Kraftakt konnte im Spieljahr 1985/86 nicht wiederholt werden. Nur Platz fünfzehn blieb für den F.C. Stern Marienfelde 1912 e.V., der Abstieg war besiegelt. | |||
Nachwort zum 75'jährigen Jubiläum Abschließend sei nochmals den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern gedankt, die in dieser Zusammenfassung der Ereignisse nicht erwähnt wurden. Auf die geleistete Arbeit im Namen des F.C. Stern Marienfelde 1912 e.V. Marienfelde können alle Kameraden mit Stolz zurückblicken, im Verbandsbereich hat es der F.C. Stern Marienfelde 1912 e.V. seit Jahren zu eine untadeligen Ansehen gebracht. Es muß eine Verpflichtung für die Zukunft bleiben, oberstes Gebot in den Reihen des F.C. Stern Marienfelde 1912 e.V. soll das faire Miteinander, die Kameradschaft sowie das Abwägen aller Interessen sein. Möge die Zukunft Glück und Erfolg bescheren, das wünscht Hans-Udo Elwitz Weiter geht es mit Teil 5 (1987 - 1999)
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Unsere Vereinschronikvon Hans-Udo ElwitzTeil 5 (1987 - 1999) | |
1987 | Im Jubiläumsjahr 1987, also zum 75-jährigen Bestehen fristete der FC Stern mit seiner 1.Männermannschaft ein Dasein in der B-Klasse. |
1988 | Die Saison 1988/89 begann mit dem Einstand von Trainer Lutz Sendrowski, sowie dem Kameraden Ralf Seibt als Vorstandsmitglied, zunächst für das Ressort Offentlichkeitsarbeit. Beide Sportkameraden erwiesen sich über Jahre als Glücksgriffe, hatte doch gerade Trainer Sendrowski die Gabe immer wieder Marienfelder "Eigengewächse" den Weg in den 1.Männerbereich aufzuzeigen. |
1989 | Im Spieljahr 1989/90 stabilisierte sich die 1.Männer in der A-Klasse als Tabellensechster. |
1990 | Im Jahr 1990 wird die Kameradin Monika Zülch zur 1.Jugendleiterin gewählt. Es sollte sich herausstellen das sie dieses Amt mit größtem Engagement sechs Jahre ausübt. Berufliche Gründe verhinderten ein Weitermachen. Nach wie vor jedoch und das schon seit 1987 ist sie zusammen mit dem Kameraden Horst Ahl für die Redaktion der sternchenpost zuständig. |
1991 | Jubel und endlose Trauer gab es in der Saison 1991/92. Trainer Lutz Sendrowski hatte seine Mannen in die Landesliga geführt. |
1992 | In der Saison 1992/93 kommt es zu einem Wechsel in der Vereinsführung. Der 1.Vorsitzende Hans-Udo Elwitz kandidierte, nach rechtzeitigem Bekanntgeben nicht mehr. Stolze siebenundzwanzig (27) Jahre intensive Vereinsarbeit konnte Kamerad Elwitz nachweisen. In ganz jungen Jahren Pressewart (u.a. "Der Pohlezettel"), dann Schriftführer, Geschäftsführer, 2.Vorsitzender, um dann vierzehn Jahre den Verein durch alle Höhen und Tiefen zu führen. Die Nachfolge trat dann Michael Müller an, sein Stellvertreter wurde Manfred Müller. |
1993 | Vor dem Saisonstart 1993/94 begab sich eine große Reisegruppe aus dem Bereich der 1. und 2.Männer auf einen Tripp nach Asien, u.a. Singapore und Hongkong. Es wurden drei Freundschaftsspiele ausgetragen. Ein unvergessliches Erlebnis der Jahre später noch Reisen in den Süden Afrikas sowie eine Kanadatour folgten. |
1994 | In der Saison 1994/95 konnten zunächst nur negative Ereignisse erwähnt werden, Kameradin Zülch konnte aus bereits erwähnten Gründen die Jugendleitung nicht fortführen. |
1995 | Für die Saison 1995/96 wurde mit "Sohni" Kamowski ein sehr erfahrener Trainer verpflichtet. |
1996 | Im Spieljahr 1996/97 konnte man mehrere erfreuliche Geschehnisse registrieren. Im März 96 wurde der Förderkreis "Marienfelder Sternchen" ins Leben gerufen. Zielsetzung war es vornehmlich der Jugend des FC Stern mit finanziellen Unterstützungen zur Seite zu stehen. Bis zu derer Vereinsauflösung Ende 2000, wurde hier eine nicht zu übersehende, aufopferungsvolle Leistung erbracht. In den letzten zwei Jahren jedoch nur noch von einer ganz kleinen Schar von Mitarbeitern, allen voran die Kameradin Bianca Anders. Aber auch die großen Verdienste der Kameraden Hilmar Eichholz und Matthias Schaumburg sollen nicht unerwähnt bleiben. Schade das die Bereitschaft sich besonders für unsere Jugend einzubringen, auf der Strecke geblieben ist. |
1997 | In der Saison 1997/98 gab es nur Erfreuliches von den altgedienten Kameraden zu vermelden. Die 1.Senioren behauptete sich in der Verbandsliga, der 1.Alt-Liga Mannschaft wurde der Aufstieg in diese Liga, nur durch eine skandalöse Schirileistung im letzten Spiel der Saison verwehrt. Ein Nachspiel vor dem BFV-Sportgericht brachte leider keine gerechte Lösung. |
1998 | In der Spielzeit 1998/99 gab es für den Bereich 1.Männer inmitten der Serie einen Trainerwechsel, Co-Trainer Manuel Krüssmann löste "Sohni" Karnowski ab. |
1999 | Bei der im März 99 stattgefundenen Vorstandswahl stellte sich der seit 1983 für die Jugendabteilung verantwortliche Kassenwart Wolfgang Kummerow als Schatzmeister für den Gesamtverein zur Verfügung. Der Vereinsarbeit, die der Kamerad Kummerow dabei mit großem Sachverstand leistet gebührt höchste Anerkennung. |
Weiter geht es mit Teil 6 (1999 - 2011) | |
Unsere Vereinschronik
von Guido Mania
Teil 6 (1999 - 2011)
1999 Im März 1999 endete die Ära der beiden Müllers an der Vereinsspitze. Michael als Vorsitzender und Manfred als sein Stellvertreter beendeten ihre verdienstvolle Tätigkeit nach sechs Jahren.
Ihre Nachfolger wurden der bisherige Geschäftsführer Guido Mania und Klaus Niesel. Darüber hinaus stellte sich der seit 1983 für die Jugendabteilung verantwortliche Kassenwart als Schatzmeister für den Gesamtvorstand zur Verfügung. Beide Tätigkeiten übt er bis heute mit großem Sachverstand aus. Weitere Mitarbeiter waren Jürgen Drews und ab Herbst Horst Brümmer als Technische Spielleiter.
Sportlich ging es im Laufe des Jahres bei allen Erwachsenen-Teams bergauf. Ende 1999 befanden sich die Ü32 und die Ü40 in Berlins höchsten Ligen und die 1., 2., 3. Herren und auch die A-Jugend jeweils auf Aufstiegskurs.
Eine besondere Ehrung wurde dem Kameraden Harry Paßeckel anlässlich der Weihnachtsfeier im Hotel Steglitz International zu teil. Der Vorsitzende Guido Mania konnte den ihn für seine 50-jährige Mitgliedschaft besonders auszeichnen. Auch der Berliner Fußballverband, vertreten durch den Vizepräsidenten Helmut Salisch, würdigte den nimmermüden Einsatz des Kameraden Paßeckel für den FC Stern. Seit seinem Ausscheiden aus dem Vorstand 1986 war unser Harry bis Mitte 2008 als guter Geist, sprich Betreuer der 1. Männermannschaft tätig.
2000 Sportlich schien der Weg für unsere 1. Herren in die Landesliga endlich frei zu sein. In zwei Ausscheidungsspielen setzte man sich gegen den BFC Germania 88 durch. Dass es dennoch nicht klappte, lag am 1. FC Union, der es in seinem Relegationsspiel einen Tag später nicht vermochte, in die 2. Bundesliga aufzusteigen.
Die 2. Herren machte das beste aus der Entscheidung des Berliner Fußballverbandes, die Zweiten Teams in den Spielbetrieb der 1. Herren zu integrieren. Man stieg in die Kreisliga C auf (damals gab´s auch noch eine KL E). Und die Dritte schaffte den Aufstieg in die Landesklasse.
Den Aufstieg in die Landesliga nicht geschafft hat leider auch die A-Jugend. Das Relegationsspiel ging verloren.
In der Jugendleiter übernahmen Karl-Heinz Schmidtke, Sevkat Doganoglu und Bejamin Kannenberg kommissarisch das Zepter. In dieser Formation nicht für lange Zeit.
Die vom ehemaligen Vorsitzenden Michael Müller organisierte Weltreise nach dem Motto „Stern on Tour“ führte die Teilnehmer diesmal nach Kanada. Mit Wohnmobilen bereisten die über 20 Personen in vierzehn Tagen z. B. Toronto, Vancouver, die Niagara-Fälle und die Rocky Mountains. Ein Freundschaftsspiel konnte mit 4:0 siegreich gestaltet werden.
Es sollte die letzte Reise dieser Art gewesen sein.
Einen neuen Weg suchte man bei der Gestaltung der vereinsinternen Weihnachtsfeier. Im Gemeinschaftshaus Lichtenrade wurde alles selbst organisiert: den Ein- und Verkauf des Buffets und der Getränke sowie die weihnachtliche Ausstattung des großen Raumes übernahmen einige wenige Stern-Verantwortliche aus Vorstand und Mitgliedschaft. Leider wurden ihre Bemühungen durch den schwachen Besuch der Veranstaltung kaum honoriert. Dies änderte sich aber schlagartig zum Positiven in den folgenden Jahren.
Leider gab der Förderverein „Marienfelder Sternchen“ nach vierjährigem, überaus erfolgreichem Engagement seine Tätigkeit auf.
2001 Zunächst gab es – wieder – Änderungen im Bereich der Jugendleitung. Bianca Anders übernahm den Vorsitz und wurde dabei von den Kollegen Sevkat Doganoglu und Karl-Heinz Schmidtke als Stellvertreter unterstützt.
Beim Hauptvorstand stieg mit Hans-Ulrich (Ulli) Kumsteller ein neuer stellvertretender Vorsitzender ein, der zu diesem Zeitpunkt auch schon im Trainerteam unserer Altliga stand. Der bisherige Jugendleiter Frank Meusel ließ sich zum Geschäftsführer wählen, Klaus Niesel hielt sich für das Vorstandsressort „Öffentlichkeitsarbeit“ zur Verfügung. Weitere Vorstandsmitglieder waren W. R. Kummerow, Horst Brümmer und H.-U. Elwitz.
Im sportlichen Bereich konnte unsere 1. Herren mit Trainer Manuel Krüssmann endlich den langersehnten Aufstieg feiern. Leider wurde man den dort notwendigen Ansprüchen nicht gerecht. Und so gab es neben erheblicher Unruhe im Vorstand und Team gleich mehrere Trainerwechsel. Kurzfristig sprang Gerd „Seppl“ Heinrich ein – danach übernahm dann Ingo Reißner. Auch das Gesicht der Mannschaft fing an sich zu ändern. Gestandene Marienfelder Jungs wie Christoph Garbers, Marcus Wentzel, Frank Krmpotic, Jan-Sebastian Foit, Heiko Jacob, Heiko Salmon u. a. verließen das Team oder sogar den Verein und so begann der Kampf gegen den Abstieg.
Die 3. Herren machte es kaum besser. Zwar stieg auch sie auf – in Berlins höchste Spielklasse. An das höhere Niveau in der Verbandsliga musste man sich aber auch dort erst gewöhnen.
Die Senioren mit dem Trainer- und Betreuerteam Jürgen Kalcher, Jens Sale und Andreas Schiffer standen vor dem ganz großen Wurf. Meisterschaft und Pokalsieg hätten es sein können. Aber leider scheiterte man zweimal im jeweiligen Halbfinale am gleichen Gegner.
Im Großfeldbereich unseres Jugendbereiches mussten wir leider den Abstieg der B-Jugend in die Bezirksliga hinnehmen.
Seit Herbst gibt es in Marienfelde auch einen technischen Bereich. Der FC Stern ist mit einer eigenen Homepage im Internet präsent. Unter www.sternmarienfelde.de kann man sich seither über die vielschichtigen Aktivitäten des Vereins informieren. Ulli Kumsteller hat die zum Einstieg erforderlichen Arbeiten erheblich voran getrieben.
2002 Dieses Jahr war natürlich von zwei großen Themen geprägt
Zum einen war da das 90-jährige Vereinsjubiläum. Unter der Führung von Ulli Kumsteller und unter nachhaltiger Mithilfe seines Altliga-Teams und auch der 3. Herren sowie den nachhaltigen Bemühungen von Manuela Otto und auch Familie Drews gab es im Herbst eine viertägige Zentralfeier. Livebands, Table-Soccer-Turniere und Einlagespiele wurden organisiert. Leider spielte das Wetter nicht so recht mit. Dennoch waren die Tage ein schönes Highlight.
Die Jugendabteilung steuerte rd. 30 Turniere für alle Stern-Teams bei. Darüber hinaus war der mittlerweile zum Bundesligaspieler bei Hertha BSC avancierte Thorben Marx bei uns zu Gast und hatte zwei Stunden lang alle (Schreib-)Hände voll zu tun.
Die vielen Marienfelder Fußballfreunde waren begeistert und trugen so zu einem großem Zuschaueraufkommen bei.
Das galt auch für den zweiten Höhepunkt:
Die Zeit für einen der letzten „Schotterplätze“ in Berlin war angebrochen. Nach jahrelangen Bemühungen vieler Stern-Vorstände begannen im Mai 2002 endlich die Umbauarbeiten.
Zwar musste man für diese Zeit die Heimspiele in der Bosestr. austragen und Trainingseinheiten auf anderen umliegenden Sportanlagen durchführen – das Endergebnis aber war es wert. Ein moderner Kunstrasenplatz – eröffnet am 12. September mit einem kleinen Turnier – sollte den Verein in eine andere Zeit führen.
Zu diesem Zeitpunkt spielte unsere 1. Herren leider wieder in der Bezirksliga. Die Chancen, den Landesliga-Abstieg zu vermeiden, waren eigentlich riesig. Immerhin stabilisierte sich das Team auf mittlerem Niveau. Und dies mit vielen versierten jungen Leuten – teilweise aus der eigenen A-Jugend.
Die Senioren konnten den Abstieg aus Berlins höchster Spielklasse gerade noch verhindern. Nach dem angekündigten Rücktritt des erfolgreichen Teams J. Kalcher, J. Sale und A. Schiffer brauchte man bis Herbst, um einen neuen Trainer zu finden. Er hieß dann Johann Faschingleitner und mit Michael Müller ordnete ein alter Bekannter das Chaos.
Im Bereich der Altliga gab es so viele Fußballer, dass ein 7er-Team unter Trainer Ulli Kumsteller in´s Rennen geschickt wurde. „Seven-eleven“ ist seither ein geflügelter Begriff.
Zu einem Team ist bisher noch gar nichts geschrieben worden: Die Ü50. Sie besteht bei uns seit 1998. In dieser Altersklasse spielt man zwar (noch) nicht gegen Auf- oder Abstieg. Nicht desto weniger wird hier ebenso gerackert wie woanders auch. Und das es ob des Alters der Akteure eher leise auf dem Spielfeld ist, ist auch nur ein Gerücht.
2003 In diesem Jahr gab es zunächst reichlich Bewegung in den Vereinsleitungen. Nach vier Jahren verabschiedete sich Guido Mania von der obersten Stern-Position und wurde durch Frank Kellner ersetzt. Er führte den Vorstand nur sechs Monate, so dass Manfred Müller (Vorsitzender) und Hans-Udo Elwitz (Stellvertreter) kommissarisch einspringen mussten und ihre Aufgaben mit Bravour übernahmen. Neu im Team war auch Manfred Schultze als „Leiter der Seniorenabteilung“.
Die Jugendabteilung wählte Frank Meusel wieder zu ihrem Vorsitzenden und Bianca Anders sowie Markus Glasenapp zu seinen Stellvertretern.
Auch der sportliche Bereich lief in unruhigem Fahrwasser: Ingo Reißner musste gleich zu Beginn des Jahres nach Differenzen mit dem Vorstand bei der 1. Herren seinen Hut nehmen und wurde zunächst durch Frank Meusel und Manfred Jüterbock ersetzt. Im Sommer übernahm Dragan Savkovic die Trainertätigkeit.
Die 2. Herren stand nach einer 0:15-Heimpleite und vielen disziplinarischen Problemen kurz vor dem Abgrund. Erst die uneigenützige Unterstützung der 3. Herren – organisiert von u. a. von Carsten Hund und Denis Schirm – in Verbindung mit dem neuen Trainerteam Thorsten Saurin/Heiko Jacob sorgte am Ende für Beruhigung und die Vermeidung des Abstiegs aus der Kreisliga B.
Unsere Senioren konnten den Abstieg aus der Verbandsliga nicht vermeiden und wären darüber hinaus fast völlig am Ende gewesen. Aber es gelang, Akteure von außen für das Team zu begeistern und so konnte es in der Landesliga weitergehen.
Die 11er-Altliga stand elf Meter vor dem Pokalsieg – und verschoss den Siegbringer! Die über vierzigjährigen waren es auch, die zu Ostern erstmals ein Turnier mit anschließender Liveband-Kultur am Sternplatz ausrichteten. So etwas funktioniert nur, wenn es im Team 100%ig stimmt.
Die gerade gegründete Ü50 verpasste den Einzug in´s Pokalhalbfinale, weil der BFV-Ansetzer das Spiel versehentlich nicht ansetzte!
Im Jugendbereich machte die Familie Wendt (Thomas, Susanna, Marcel) bei Stern erstmals auf sich aufmerksam, und zwar in der B-Jugend.
Ende 2003 war die Stern-Nachwuchsabteilung die mitgliederstärkste in Tempelhof-Schöneberg.
Da sich dies nicht mehr im Grundsatz ändern sollte, wurde die Gestaltung des Trainingsplanes auf unseren Plätzen „Dorfkirche“ und „Baußnernweg“ immer schwieriger.
2004 In diesem Jahr wurde wieder gebaut. Nämlich ein neuer m a s s i v e r Verkaufsstand am Kunstrasenplatz. Seit dessen Fertigstellung macht es den Helferinnen deutlich mehr Spaß, ihre Dienste anlässlich der Spiele am Wochenende zu verrichten.
Bezüglich der „sternchenpost“ endete eine Ära. Vorstand und Jugendleitung hatten allen Grund, Monika Zülch und Horst Ahl für ihr insgesamt fünfzehn-jähriges großartiges Engagement zu danken. Dass es danach mit unserer Hauspostille fast ohne Qualitätsverlust weiter ging, ist hauptsächlich Wolfgang R. Kummerow und Guido Mania zu verdanken.
Der fußballsportliche Bereich wurde wieder von der 11er-Altliga geprägt. Diesmal sollte es die Meisterschaft sein. Leider musste man im Halbfinale beim Spandauer SV mit seinen zu jenem Zeit bekannten Berliner Fußballgrößen antreten – und verlor knapp.
Das 7er-Team stieg zum zweiten Mal nacheinander auf und hält sich seit dem in der Landesliga.
Die Dritte schaffte den Klassenerhalt am letzten Spieltag und setzte nach einer einwöchigen Bulgarienfahrt zu ihrem ersten sportlichen Höhepunkt an à 2005.
Für die 1. Herren war es ein schwieriges Übergangsjahr. Mit Ercan Tokan und Marcus Doberschütz traten zwei Spieler ein, die am Ende sechs Jahre – für 1. Herren in der heutigen Zeit eine ziemlich lange Zeit – blieben.
Die 2. Herren mit Neu-Trainer Thomas Seelisch fand nur schwer in die Gänge, erreichte aber zumindest wieder das Hauptziel B-Klassenerhalt und die Senioren (Trainer Stephan Pfeiffer) scheiterten knapp am Wiederaufstieg.
Unsere Schiedsrichtergilde – bis dahin immer zahlenmäßig sehr gut aufgestellt – wurde knapper; vor allem seit Hertha BSC mit seinen Möglichkeiten für diese Zielgruppe interessant wurde. Seither müssen sich Stern-Vorstände auch hier neue Möglichkeiten bemühen.
2005 Das erste Halbjahr wurde wesentlich von den Erfolgen der 3. Herren geprägt. Schlussendlich gelang der Einzug in´s Meisterschaftsfinale. Und ähnlich wie bei der Altliga in den Vorjahren begleiteten wieder sehr viele Marienfelde – rund 180 Sterne – ihr Team zum Endspielort in den Jahn-Sportpark. Leider gelang auch diesmal nicht der ganz große Wurf und die Mannen um Trainer Guido Mania verloren das Finale gegen Eintracht Mahlsdorf mit 0:5

Scheiterte im Juni 2005 erst im Finale um die Berliner Meisterschaft für untere Mannschaften - Die 3. Herren
O. v. l.: Guido Mania (Trainer), Dirk Hund (Fan), Carsten Hund, Markus Kranz, Andre Fisahn, Mike Bornemann, Thorsten Langer, Jörg Krause, Manfred Jüterbock, Peter Denter, Frank Meusel, Horst Brümmer (beide Fans)
U. v. l.: Mario Jahn, Andreas Rath (beide Betreuer), Björn Winter, Marcus Kramer, Patrick Marx (TW), Mathias Hempel, Osman Alizo, Christian Boest, Benjamin Quiel, Denis Schirm (Kapitän)
Es fehlen u.a.: Dennis Bauer (TW), Tarek Mahra, Thomas Specht, Thorsten Zdun, Damian Odelga
Die 1. Herren beendete ihre Saison auf einem bemerkenswerten dritten Tabellenplatz in der Bezirksliga. Leider setzte sich dieser Höhenflug nicht über den Saisonwechsel fort und es deutete sich gegen Ende des Jahres ein Richtungswechsel dergestalt an, künftig viel mehr auf die Marienfelder Eigengewächse zu setzen. Der hervorragenden Jugendarbeit sollte Rechnung getragen werden.
Die Jugendleitung setzte ihren vor kurzem eingeschlagenen Weg fort, junge Menschen durch zielorientierte Trainerqualifizierung (vom BFV angeboten) auszubilden. Immer öfter sind es auch Personen, die beim FC Stern auch im Erwachsenenbereich aktiv Fußball spielen.
Den knapp in Relegationsspielen gescheiterten Aufstiegsambitionen der A- und B-Jugend standen diverse Staffelsiege der unteren Kleinfeldteams und vor allem der Landesliga-Aufstieg der 1.-D-Mannschaft gegenüber.
Vorstandsseitig entschied sich Ulli Kumsteller, nach vier Jahren nicht mehr zu kandidieren. Als künftige Stellvertreter wurden Schiri-Obmann Thorsten Lange und Günter Scholz gewählt. Manfred Müller blieb Vorsitzender.
2006 In diesem Jahr wurde der FC Stern zum zweiten Mal nach 1982 von Deutschen Fußballbund mit dem Sepp-Herberger-Preis für herausragende Jugendarbeit ausgezeichnet. Eine große Anerkennung für alle fleißigen Mitarbeiter des Vereins.
Zu diesem Zeitpunkt gab es 26 Jugendteams. Und drei davon stiegen jetzt auf:
Die B1 in die Landesliga (Trainer Frank Meusel), die D1 (Trainer Rainer Pechstein) in die Verbandsliga, die D2 (Trainer Thorsten Saurin) in die Landesklasse.
Bei der 1. Herren gab es wieder mal einen Trainerwechsel. Nach drei Jahren wurde die Zusammenarbeit mit Dragan Savkovic beendet. Immerhin gelang es noch, dass Team vor dem Abstieg aus der Bezirksliga zu bewahren. Unter dem neuen Trainer, Jugendleiter Frank Meusel (unterstützt von Jürgen Schulze als Betreuer neben Urgestein Harry Paßeckel), wurde, wie oben erwähnt, versucht, ein schlagfertiges Team, welches weitgehend aus Marienfeldern bestand, aufzubauen. Ein enormer Umbruch also.
Leider hielt die Euphorie nicht allzu lange und so fand man sich im Winter auf einem Abstiegsrang wieder – verbunden mit einer erheblichen Unruhe im Team.
Der 2. Herren ging es kaum besser: Thomas Seelisch trat nach durchaus erfolgreicher Tätigkeit etwas überraschend zurück und so war es an Guido Mania, der sein Traineramt in der Dritten nieder gelegt hatte, mit völlig neuem und vor allem sehr jungen Kader in die Spielzeit zu gehen. Ohne großen Erfolg zunächst, standen zu Weihnachten nur zwei Punkte auf der Habenseite.
Bei der Dritten übernahmen im Sommer Ronald Sill, Patrick Marx und Norbert Goedigk das Zepter und hielten das Team auf Kurs.
Auch im Senioren- und Altliga-Bereich gab es Bemerkenswertes:
Der 1. Senioren um Heiko Jacob gelang frühzeitig der ersehnte Aufstieg in die höchste Berliner Spielklasse und dort spielte man von Beginn an eine ordentliche Rolle.
Erfreulicherweise wurde für diese Altersklasse ein Unterbau – sprich ein zweites Seniorenteam – gegründet. Mario Jahn und Peter Denter waren die Hauptverantwortlichen. Aber aller Anfang war auch hier schwer und der Winter setzte dem Teamzusammenhalt zu.
Die 11er-Altliga kämpfte schwer gegen den sich abzeichnenden Abstieg – und behielt die Oberhand. Trainer Ulli Kumsteller verabschiedete sich nun auch aus diesem Bereich. Sein Nachfolger wurde Ralf Bühring – und mit ihm gab es viele neue Sterne in diesem Altersbereich.
Das 7er-Team schaffte seinen Klassenerhalt souveräner und im Winter stand man im Viertelfinale des Pokals nach einem Erfolg über den Verbandsligisten Hürriyet.Und im Ü50-Team gab es erste Überlegungen bzgl. eines Ü60-Teams.
2007 In diesem Jahr gab es wieder diverse Umbrüche im Vorstand. Nach verdienstvoller Tätigkeit verabschiedeten sich Manfred Müller und Hans-Udo Elwitz aus dem Gremium. Ebenso wie Manfred Schultze und Horst Brümmer haben sie sehr viel für unseren Verein getan.
Ihnen folgten Markus Glasenapp (Vorsitzender), Susanna Wendt, Patrick Marx (Stellvertreter) sowie Peter Rhein (Abteilungsleiter) und Thomas Dämmrich (Technischer Spielleiter) nach.
Die erste Konzentration galt nun der 1. Herren. Ein Trainerwechsel – Olaf Balitzki folgte auf Frank Meusel – sollte einen weiteren Motivationsschub bringen. Zum Saisonende aber zerfiel das „Team“ und stieg in die Kreisliga A ab. Dort darf man sich als 1. Herren in Marienfelde eigentlich nicht länger aufhalten und so ging es zielbewusst an die Planungen für den sofortigen Wiederaufstieg, und zwar mit neuem Trainer-/Betreuergespann: Gerd „Seppl“ Heinrich, Frank Kant und natürlich Harry Paßeckel.
Der Aufwand lohnte sich für´s erste: Nicht ein Spiel verlor man in der Vorrunde.
Auch die 2. Herren musste absteigen – mit deutlich mehr Charakter als die erste zuvor. Eine grandiose Rückrunde genügte leider nicht, weil das letzte Match verloren ging. Für die neue Spielzeit konnte mit Jens Fischer und Stefan Schulze sowie Jürgen Drews (Betreuer) ein Team verpflichtet werden, welches letztlich über drei Jahre die Geschicke unserer Zweiten prägen sollte. Auch hier hieß das Ziel: sofortiger Wiederaufstieg.
Für die sportlichen Höhepunkte sorgten in diesem Jahr die 3. Herren und unser 1. Seniorenteam. Die Senioren hatten das Glück, in der Verbandsliga auf Hertha BSC. Und die taten uns den Gefallen, mit ihren bekannten und beliebten ehemaligen Bundesligaakteuren aufzudribbeln – Axel, Kruse, Michael Preetz, Fredi Bobic um nur einige zu nennen. Ein kleines Volksfest – organisiert allein durch unsere Mannschaft – spielte sich da auf unserem kleinen Rasenplatz ab. Die 1:5-Niederlage tat der Sache keinen Abbruch.
Unsere Dritte versäumte es, im Pokalhalbfinale bei Süden 09 ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Vor rd. 400 Zuschauern aus beiden Lagern unterlag man 2:4.
Im Jugendbereich wurde Frank Meusel nach zehnjähriger sehr gelungener Jugendleiter-Tätigkeit durch Marco Wolf abgelöst, der diesen Posten seither ebenso engagiert wie seriös ausführt. Dies gilt auch für seinen neuen Stellvertreter Lutz Dierbach.
Sportlich war man auch hier erfolgreich: Die A-Jugend unter Svetlan Asceric stieg ebenso in die Landesliga auf wie die C-Jugend (wieder mit Rainer Pechstein). Leider hielt die B-Jugend ihren Platz in der Landesliga nicht.
Neu für den FC Stern ist, dass die tägliche Organisation des Spiel- und Trainingsbetriebes seit dem 01. Juli 2007 nicht mehr durch einen offiziellen Platzwart unterstützt. Ein sog. „Schlüselvertrag“ sorgt für die Möglichkeit, alles etwas flexibler zu handhaben.
Natürlich steckt auch Mehrarbeit dahinter, die nach wie vor von ehrenamtlichen Helfern erbracht und unterstützt werden muss. Unsere Erfahrungen haben aber gezeigt, dass diese Regelung für den Verein vorteilhafter ist als wenn uns vom Sportamt Personal gestellt wird.
2008 Dieses Jahr war mehr als andere Jahre zuvor von der Erreichung der sportlichen Ziele geprägt.
Gleich zu Beginn des Jahres gewann die 1. Herren um Kapitän Ercan Tokan das Hallenturnier der Kreisliga A. Des Weiteren marschierte sie tatsächlich sehr souverän in die Bezirksliga. Geholfen haben dabei ganz sicher die 50 (in Worte: fünfzig) Tore von Dennis Pagels.

Etwas verspätete Übergabe des Pokals für den Sieg beim Hallenmasters der Kreisliga A Kapitän Ercan Tokan mit Ralf Seibt (BFV-Spielbetriebsveratwortlicher)
Für die neue Spielzeit wurde das Ziel „Landesliga“ angepeilt. Zunächst, d. h. im November, stand aber noch das Pokalspiel gegen die Profis des 1. FC Union an.
Ähnlich wie ein paar Monate zuvor (die Senioren) waren wir – diesmal der ganze Verein – gefordert, ein qualifiziertes Ambiente auf die Beine zu stellen. Und es gelang! Unter Führung von Peter Rhein und Markus Glasenapp und mit der Hilfe von ganz vielen Marienfeldern konnte das Match An der Dorfkirche ausgetragen werden. Über 1.000 zahlende Zuschauer waren dabei. Zwar verlor unser Team (wie die Senioren) 1:5, aber dies war auch hier nicht das wichtigste.
Die Zweite schaffte ebenfalls den ersehnten Aufstieg. Besonders erwähnenswert ist, dass es nach sehr langer wieder gelungen ist, vormals in unserem A-Jugendteam spielende Akteure (die letztes Jahr ja aufgestiegen sind) in erheblichen Maße zu integrieren.
Auch hier wurde sich ein weiterer Aufstieg zum Ziel gesetzt. Und bis zum Winter sah es wirklich gut aus.
Unser 2. Seniorenteam um Trainer Thorsten Zdun konnte einen Aufstieg in die Bezirksliga feiern.
Die 3. Herren, die 1. Senioren und die beiden Altliga-Mannschaften hatten ebenfalls Grund zur Zufriedenheit: Alle vier hielten – wenn auch sehr mühsam – ihre Klasse. Die Dritte erst mittels Sieg am letzten Spieltag gegen den unmittelbaren Konkurrenten.
Auch in den neuen Spielzeiten – so wurde frühzeitig klar – ging es nur um den Klassenerhalt. Bei den Senioren übernahm im übrigen mit Dirk Schreiber und Michael Wielebinski ein neues Gespann die Trainertätigkeit. Und bei der Dritten gab es mit Osman Alizo ein neues Co-Trainergesicht.
Im Jugendbereich konnten die aufgestiegenen A- und C-Teams ihre erste Spielzeit mit mit dem Nichtabstieg krönen. Und in der neuen Saison begann die 1. D-Jugend (Trainer Manfred Jüterbock, Frank Pachnicke) in der Verbandsliga auf sich aufmerksam zu machen.
2009 Im Frühjahr gab es mehrere Trainerwechsel. Simon Roesner und Goya Jaekel sowie Martina Rhein ersetzten bei der 1. Herren Gerd Heinrich und Frank Kant. Und in der Zweiten musste Jens Fischer berufsbedingt vorübergehend passen und Dirk „Dogge“ Lowack übernahm das Zepter.
Sportlich führten die Wechsel zu unterschiedlichen Ergebnisse: die 1. Herren stieg nach sportlich sehr guter Leistung in die Landesliga auf; die 2. Herren scheiterte am Ende vor allem wegen Niederlagen gegen die unmittelbare Konkurrenz und belegte Platz 3 in der Kreisliga B.
In der Landesliga hielt die 1. Herren von Beginn an gut mit. Höhepunkt war sicher der 2:1-Auswärtserfolg beim Favoriten Club Italia, dem im Lichterfelder Stadion 1.000 Zuschauer beiwohnten. Ein großartiges Erlebnis für alle angereisten Marienfelder.
Die 2. Herren begab sich analog zur Vorsaison wieder in Richtung Tabellenspitze, um wiederum den Aufstieg in die Kreisliga A zu betreiben.
Die 1. Senioren und die 11er-Altliga mussten beide – sportlich betrachtet – ins Gras beißen.
Seither spielen sie in der Bezirksliga (Senioren) bzw. Landesliga (11er-Altliga). Tragisch oder dramatisch ist dies nicht. Beide Teams sind in sich stabil und repräsentieren den Verein sehr ordentlich. Ein zweites Seniorenteam gibt es seitdem nicht mehr.
Im Altliga-Bereich verabschiedete sich mit Hannes Fechner einer, der dort fünfzehn Jahre sehr engagiert bei der Sache war. Neuer Trainer beim 11er-Team wurde Thorsten Saurin.
Die beiden 7er-Teams – Ü40 und Ü50 – sind ebenfalls immer noch dabei. Die Ü40 souverän in der Landesliga und immer mit Pokalambitionen. Die Ü50 hatte es in diesem Jahr schwer. Unfreiwillig eine Klasse höher eingestuft als üblich stand man niederlagenbedingt kurz vor dem Knockout. Nach einer Saison war der Spuk aber vorbei. Hier ging es mittlerweile stramm auf die Bildung einer Ü60 zu.
Im Sommer 2009 veranstaltete der Verein erstmals ein kleines Sommerfest. Es bleibt hoffentlich nicht das letzte seiner Art.
In der Jugendabteilung kämpfte die 1. D. vehement um die Halbfinalteilnahme in Meisterschaft und Pokal. Leider scheiterte man zwei Mal unglücklich am gleichen Gegner. Dennoch eine große Leistung und Beweis für die hervorragende Jugendarbeit unseres Vereins.
Neu in den Vorstand gewählt wurden Thorsten Langer (Stellvertreter) und Simone Franke (Technische Spielleiterin); Susanna Wendt wechselte als Nachfolgerin von Peter Rhein auf den Posten des Seniorenabteilungsleiters. Im Jugendbereich stellte als weiterer stellvertretender Jugendleiter Thorsten Franke zur Verfügung.
Und auch unsere Vereinszeitschrift, die „sternchenpost“, entwickelt sich weiter: Verantwortlich hierfür zeichnen seit Jahresanfang Patrick Marx und Mathias Hempel.
2010 Die größte Überraschung dieses Jahres betraf zu Beginn gleich den kompletten Fußballspielbetrieb: Ein extremer Winter sorgte für allerhand Spielausfälle. So kam es, dass die BFV-Verantwortlichen die Saison um satte zwei Wochen verlängerten. Stress pur war angesagt für unsere technische Spielleiterin und fleißige Helferin Bianca Anders, um den Spielbetrieb mit zahlreichen Wochentagsspielen organisieren zu können.
Sportlich war es die 2. Herren, die ihre Aufstiegsambitionen wieder einmal begraben musste – diesmal am letzten Spieltag mit einer Niederlage beim Tabellenersten. Dies mittlerweile mit einem neuen Trainer. Manuel Anders sprang im Winter für Jens Fischer ein und setzte sein Engagement auch in der neuen Spielzeit mit fast völlig neuer junger Truppe, in der sich auch viele frühere Marienfelder Rückkehrer wiederfinden, fort.
Die Dritte, die eh keine gute Saison spielte, konnte sich im Pokalhalbfinale gegen einen unterklassigen Gegner nicht durchsetzen. Für die neue Spielzeit musste man gar Sorge haben, dass sie sich auflösen würde. Zum Glück fand sich mit Thorsten Müller jemand, der sich dieser Herkulesaufgabe annahm.
Unsere 7er-Altliga mit dem seit Jahren verantwortlichen Thomas Wendt schaffte es ebenfalls ins Pokalhalbfinale. Ihr Spielverlust war zwar schade, aber er erfolgte gegen einen ungleich besseren Gegner. Vor reichlich Marienfelder Publikum übrigens.
Die 1. Herren spielten als Aufsteiger eine unspektakuläre, aber dennoch gute Saison, die sie auf einem Mittelplatz abschloss.
Mit Beginn der neuen Saison wurden die Erwartungen höher gesetzt. Die Teamleistungen allerdings gingen in den Keller und schon im Herbst trat Andreas Blosche die Nachfolge von Simon Roesner und Goya Jaekel an. Es gab nichts zu deuteln: Die Vorbereitungen für einen erfolgreichen Nichtabstiegskampf begannen.
Unsere Ü50 ist nun endlich zu einer Ü60 geworden. Peter Schnell und Manfred Bürger sind mit ihren Mannen fester Bestandteil des Vereins.
Die Senioren spielten eine durchwachsenen Saison zu Ende. Seit Sommer hat Ronald Sill hier das Sagen und auch hier hieß es zunächst: aller Anfang ist schwer.
Im Bereich der Jugend stieg nun endlich die 1. B mit Horst Strebe in die Landesliga auf und spielt dort (jetzt mit Marco Wolf und Markus Glasenapp) eine gute Rolle. Die A-Jugend dagegen zog dort diesmal den kürzeren und stieg in die Bezirksliga ab. Vom Ziel „sofortiger Wiederaufstieg“ musste man sich leider frühzeitig verabschieden.
2011 Das Jahr vor dem Vereinsjubiläum steht sicher im Zeichen der Vorbereitungen zu diesem. Nach außen merkt man noch nicht viel. Innen bewegt es sich Stück für Stück.
Auf der Jahreshauptversammlung wurde mit Heinz Belger als Beisitzer ein neues Gesicht in den Vorstand gewählt.
Sportlich wurde das Spieljahr eher mittelprächtig abgeschlossen: Die erste Herren sicherte sich ihren Verbleib in der Landesliga mit teilweise herausragenden Heimspielen frühzeitig; die Dritte mit ihrem Glauben und Unterstützung der Zweiten erst am letzten Spieltag. Alle anderen Erwachsenen-Teams sind im Mittelfeld angekommen.

Gewann im Sommer 2011 für den FC Stern erstmals den Tempelhof-Schöneberger Fußball-Pokal – die Herren
O. v. l.: Hasan Akkus, Andre Kücken, Matthias Keßel, Dennis Pagels, Marcel Ambs, Marvin Lemke, Daniel Thuns, Tim Fiedler, Thomas Albrecht (Trainer)
U. v. l.: Wolfgang Jüterbock, Pascale Schläfke, Sascha Ziesche, Uria Wutke, Sven Lange (TW), Pascal Kempin, Ricardo Zeidler
Akzente setzte wieder der Jugendbereich: Die B2 unter Heinz Belger und C2 mit Garip Hasallari sind jeweils in die Landesklasse aufgestiegen und E1 (Trainer Dirk Zabel) und E2 (Jürgen Keller) wurden mit großem Vorsprung Sieger in ihren Staffeln.
Höhepunkt war der Aufstieg der B1 in die Verbandsliga, welcher nach Platz 3 in einem Qualifikationsspiel gegen die Spvgg. Tiergarten sicher gestellt wurde.

Sensationelle Aufsteiger in die Verbandsliga im Sommer 2011 – Unsere 1. B-Jugend:
O. v. l.: Kevin Wypart, Jonas Koormann, Pascal van Deest, Philipp Erben, Yannik Böhme, Pascal Kempin, Jan Hönnecke, Marlon Seidl, Phillip Pilla, Tom Golze
U. v. l: Lukas Fuchs, Ronny Abdallah, Pascal Pilla, Fabien Fehr, Dominik Hirsch, Jan Timmermann, Christian Kolland
Liegend v.L: Max Bunde, Justin Wray (TW)
Trainer: Marco Wolf / Markus Glasenapp
Betreuerin: Bianca Bunde
In der neuen Spielzeit setzte zunächst die 1. Herren die Akzente: Mit neuem Trainer (Thomas Albrecht) und Betreuerteam (Claudia und Andreas Ambs) gewannen sie zunächst souverän erstmals den Tempelhof-Schöneberger Pokal und dann stand man nach sieben Spieltagen sogar auf Landesligaplatz 1! Zum Jahresende ist es immerhin Rang 4.
Ganz oben in der Bezirksliga befindet sich auch die wiedergegründete Ü50 unter Thomas Wendt, der altbekannte Marienfelder wieder zusammen geführt hat.
Die 2. Herren ist auch diesmal wieder vorn dabei, bei der Dritten hat Osman Alizo den Trainerposten von Thorsten Müller übernommen und die 1. B hält sich wacker in Berlins höchster Liga.
Neu ist auch das am Ligabetrieb (Bezirksliga) teilnehmende Futsal-Team des FC Stern. Ein Beleg dafür, dass der FC Stern auch den aktuellen Trends offen gegenüber steht.
Und für den Vorstand konnte mit Seniorenspieler Mike Bornemann ein versierter Organisator im Vorstand für das Jubiläumsjahr gewonnen werden.
Er kann also kommen – der 100-jährige Geburtstag!























In der Jugendabteilung, genauer in der 2.F-Jugend, tauchte erstmals der Name Thorben Marx auf. Beim FC Stern hat er das "Laufen gelernt", stolz sind alle Marienfelder das "unser" Thorben jetzt zum Bundesligakader von Hertha BSC (mittlerweile zu Arminia Bielefeld gewechselt, Anm.d.R.) gehört.